Man sieht sie ständig, aber zu Gehör bekommt man sie viel zu selten: Die mächtige Orgel im Großen Saal der Alten Oper. 62 Register, rund 4700 Pfeifen, das erlaubt ein Spiel in allen erdenklichen Farben. Joseph Jongen, der belgische Komponist, fordert in seiner »Symphonie Concertante für Orgel und Orchester« ein Instrument dieses Kalibers, und er fordert vollen Einsatz. Entstanden ist das Werk 1927, es klingt aber nach später Romantik mit leicht impressionistischen Zügen. Doch vielfarbig kann auch ein Orchester allein, vor allem, wenn es eine so kraftvoll-bunte Partitur vor sich hat wie die "Römischen Pinien" von Ottorino Respighi, diese klingenden Ansichtskarten aus dem Süden. Aber halt: Ganz allein schafft ein Orchester das nicht. Der Komponist verlangt hier schließlich auch einen echten Nachtigallen-Ruf. Wie wohl das hr-Sinfonieorchester diesen artfremden Naturton realisieren wird?
Nur für Schüler, Studierende, Auszubildende bis 27 Jahre. Erwachsene nur in Begleitung eines Kindes/Jugendlichen.
Textquelle und weitere Informationen zu dieser Veranstaltung: https://www.alteoper.de/de/programm/veranstaltung.php?id=521199464