Lichtkunst verwandelt die Mainzer Innenstadt
Drei Abende lang wird die Mainzer Innenstadt zur großen Projektionsfläche: Bei „Mainz leuchtet – Das Late Light Festival“ werden bekannte Gebäude zwischen Rheingoldhalle und Schillerplatz mit Licht, Video und Musik inszeniert. Die Arbeiten stammen von Studierenden des Studiengangs Zeitbasierte Medien der Hochschule Mainz. Der Besuch ist kostenlos.
Für Familien ist das Festival vor allem deshalb interessant, weil ihr keinen festen Ablauf einhalten müsst. Ihr könnt die Lichtermeile zu Fuß entlanggehen, einzelne Installationen länger anschauen oder zwischendurch eine Pause einlegen. Die Projektionen laufen an allen drei Abenden bei Dunkelheit.
Lichtinstallationen zwischen Rheingoldhalle und Schillerplatz
2026 werden unter anderem Rathausplateau und Jockel-Fuchs-Platz, Rheingoldhalle und Brückenturm, der Mainzer Dom, die St. Gotthard-Kapelle, das Staatstheater Mainz, Gebäude in der Ludwigsstraße und der Osteiner Hof am Schillerplatz in Szene gesetzt. Hinzu kommen der LUX-Pavillon der Hochschule Mainz und ein mobiler „Mainz leuchtet“-Bus.
Dabei handelt es sich nicht einfach um farbig angestrahlte Fassaden. Die Studierenden entwickeln Video-Mappings, Animationen, Lichtinstallationen und passende Klangwelten, die auf die jeweiligen Gebäude abgestimmt sind. Auf dem Jockel-Fuchs-Platz entsteht beispielsweise eine audiovisuelle Installation rund um Wald und Wasser. Ab 22 Uhr wird der Platz außerdem zur Tanzfläche mit mobilen Projektionen.
Im LUX-Pavillon könnt ihr zusätzlich die Ausstellung „über“ besuchen. Dort zeigen Studierende Arbeiten zu Zukunftsfragen rund um Gesellschaft, Nachhaltigkeit, soziale Verantwortung und Künstliche Intelligenz. Während „Mainz leuchtet“ bleibt die Ausstellung bis 23 Uhr geöffnet.
Mainz leuchtet mit Kindern
Ein eigenes Kinderprogramm steht nicht im Mittelpunkt des Festivals. Trotzdem eignet sich Mainz leuchtet gut für einen abendlichen Familienausflug. Gerade die großflächigen bewegten Projektionen, Musik und wechselnden Farben können auch Kinder ansprechen.
Der Vorteil: Ihr entscheidet selbst, wie viel ihr euch anschaut. Mit jüngeren Kindern könnt ihr beispielsweise nur einen Teil der Lichtermeile besuchen, während ältere Kinder und Jugendliche die gesamte Strecke von der Rheingoldhalle bis zum Schillerplatz erkunden können.
Eintritt und Ermäßigungen
Der Besuch von „Mainz leuchtet“ ist kostenlos. Für das eigentliche Lichterfestival benötigt ihr keine Eintrittskarte.
Zusätzlich werden geführte Rundgänge entlang der Lichtermeile angeboten. Diese starten an allen drei Festivaltagen jeweils um 20:30 Uhr und müssen separat gebucht werden.
Altersempfehlung
Eine offizielle Altersempfehlung gibt es nicht. Aus redaktioneller Sicht eignet sich Mainz leuchtet für Familien mit Kindern unterschiedlichen Alters.
Bei kleineren Kindern solltet ihr vor allem die späte Uhrzeit berücksichtigen. Die Lichtinstallationen beginnen erst mit Einbruch der Dunkelheit. Für Schulkinder und Jugendliche kann zusätzlich interessant sein, wie aus Animation, Musik und Gebäudearchitektur eine gemeinsame Inszenierung entsteht.
Anfahrt zu Mainz leuchtet
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Der Veranstalter empfiehlt ausdrücklich die An- und Abreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. An allen drei Veranstaltungstagen bietet die Mainzer Mobilität ein spezielles Veranstaltungsticket für die RMV-Preisstufe 13 Mainz/Wiesbaden an. Wegen des Festivals kommt es außerdem zu temporären Straßensperrungen und Umleitungen.
Da sich die Lichtermeile durch die Innenstadt zieht, könnt ihr je nach gewünschtem Startpunkt eine passende Haltestelle auswählen.
Anreise mit dem Pkw
Da mehrere Bereiche der Innenstadt bespielt werden und Straßensperrungen angekündigt sind, würden wir mit Kindern eher den ÖPNV nutzen. Wer mit dem Auto kommt, sollte eines der öffentlichen Parkhäuser der Innenstadt ansteuern und den restlichen Weg zu Fuß zurücklegen.





