Qanga - Die Geschichte Grönlands als Graphic Novel

Archäologisches Museum Frankfurt
Event-Termine:
























































































Eintritt: 7,00 Euro, erm. 3,50 Euro / Kinder / Jugendliche bis 18 Jahre: frei
Wo:
Archäologisches Museum Frankfurt
Karmelitergasse 1
60311 Frankfurt am Main

„Qanga“ präsentiert die Geschichte Grönlands als Graphic Novel. Bildgewaltige Erzählungen zeigen die Ankunft der ersten Menschen in Grönland, die vor 4500 Jahrenaus dem heutigen Kanada einwanderten, über die spätere Fängerkultur bis zu den Jahren des Zusammenlebens mit den ersten Missionaren und Kolonisten. Historische Alltags- und Kultgegenstände ergänzen die aquarellierten Zeichnungen. Die Poster-Ausstellung „Our Arctic Future“ ermöglicht einen Ausblick in die Zukunft dieses Lebensraumes – in Zeiten des Klimawandels.


Wer erzählt die Geschichte eines Volkes, das keine eigene Geschichtsschreibung hat? In einer einmaligen Zusammenarbeit mit Archäologen des dänischen Nationalmuseums Kopenhagen entwerfen der grönländische Zeichner und Künstler Nuka Godtfredsen und die Autorin Lisbeth Valgreen eine vielschichtige Graphic Novel, die auf Grundlage aktueller archäologischer Funde historisches Wissen vermittelt. Es geht aber auch darum, Fakten neu aufzubereiten und sich damit letztendlich an Identitätsfragen heranzuwagen. Lebensnah, dramatisch, bunt: Es sind mitreißende Erzählungen, die den Besucher auf die Reise der Shamanin Ukaliatsiaq, auf Jagd mit dem Fänger Nanu oder ins Leben des Inuitjungen Qajuuttaq mitnehmen und Themen wie Animismus und religiöse Rituale, Handelsbeziehungen oder Jagdtraditionen vertiefen. Historische Alltags- und Kultgegenstände aus der Sammlung des Weltkulturen Museums Frankfurt veranschaulichen eine Lebensweise, die noch bis vor einigen Jahrzehnten stark von der Umwelt geprägt war. Die Originalobjekte zeugen von der zentralen Bedeutung, die beispielsweise die Jagd mit Harpunen, funktionale Kleidung aus Fell und das enge Zusammenleben mit Hunden für die Menschen im arktischen Lebensraum hatte.


Schmelzendes Inlandeis, schwindende Gletscher, unendliche Eiswüsten und einsame Eisbären – das sind die Bilder der Arktis, die wir kennen. Wer aber lebt dort? Welche Hoffnungen hegen die Menschen angesichts der tiefgreifenden Veränderungen der Umwelt?

 

Öffentliche Führungen sonntags um 14:00 Uhr.

 

Textquelle und weitere Informationen zu dieser Veranstaltung: https://www.archaeologisches-museum-frankfurt.de/de/

Qanga - Die Geschichte Grönlands als Graphic Novel
Veranstaltungsort
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Februar 2020
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