Zähneputzen - spielerisch trainieren

Mit dem Erscheinen des ersten Milchzahnes ist es wichtig, dem Kind das Zähneputzen beizubringen und ein tägliches Ritual daraus zu machen. Anfangs sollten die Eltern die Zahnbürste in die Hand nehmen und das Zähneputzen übernehmen. Mit dem zweiten Lebensjahr ist das Kind aber durchaus in der Lage, eine Kinderzahnbürste selbst in die Hand zu nehmen und zu führen.

Handelsübliche Kinderzahnbürsten haben meist einen kleinen Bürstenkopf mit mittelweichen Borsten und einen griffigen Stiel, der selbst in die kleine Kinderfaust passt. Besonders viel Spaß macht das Zähneputzen, wenn das Kind sich das Motiv von Becher und Bürste selbst aussuchen darf. Trotz des bunten Motivs sollte die Bürste aber spätestens dann ausgetauscht werden, wenn die Borsten schräg abstehen. Mit einer elektrischen Zahnbürste tun Eltern ihren Kindern anfangs keinen Gefallen. Es ist von Vorteil, damit erst einmal so lange zu warten, bis die Kleinen problemlosmit einer normalen Zahnbürste zurechtkommen.

Süße Zahnpasta mit verschiedenen Geschmacksrichtungen ist nicht nötig. Geben Sie Ihrem Kind lieber eine Kinderzahncreme mit leichtem Minze-Geschmack. So fällt der Übergang zu einer „Erwachsenen-Zahnpasta“ nicht so schwer. Diese sollte nämlich ab dem sechsten Lebensjahr verwendet werden. Hilfreich ist es, das Zähneputzen zu einem Familienritual zu machen. Nach Frühstück und Abendessen geht die ganze Familie Zähneputzen. Warum nicht auch mal gegenseitig die Zähne schrubben oder die Puppe mit einbeziehen? Auch mit Musik oder einer Sanduhr wird das Zähneputzen abwechslungsreicher.

Wichtig für die Zahnhygiene ist es auch, das Kind frühzeitig an Zahnarztbesuche zu gewöhnen. Eltern sollten ihr Kind von Anfang an zu den eigenen Zahnarztbesuchen mitnehmen. Eine regelmäßige Kontrolle ist auch bei den Milchzähnen sehr wichtig.

Foto: fotolia.com © sabine huerdler
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