Gyoji Lesetrainer

Gyoji Lesetrainer

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Gyoji: Neuer Lesetrainer für Kinder

Ihr hättet gerne, dass euer Kind öfter liest - doch sobald ihr gemeinsames Üben vorschlagt, beginnt die Diskussion? Oder euer Kind liest durchaus gern, stockt aber noch häufig und verliert dabei den Faden? Genau an solchen Situationen setzt Gyoji an. Der digitale Lesetrainer für Kinder von sechs bis zwölf Jahren ist seit Donnerstag, dem 1. Oktober 2026, verfügbar. Entwickelt hat ihn das Frankfurter Unternehmen Digi Sapiens – Digital Learning GmbH.

Die Idee: Euer Kind liest laut vor, die App hört zu und stellt passende Übungen zusammen. So müsst ihr als Eltern nicht jeden Lesefehler selbst ansprechen. Gyoji soll das Üben zu Hause begleiten und Kindern helfen, sicherer und flüssiger zu lesen.

Wie funktioniert das Lesetraining?

Im Mittelpunkt steht das Lautlesen mit Spracherkennung. Die für Kinderstimmen entwickelte Technik erkennt, welche Wörter Schwierigkeiten bereiten. Diese übt euer Kind anschließend gezielt.

Die Trainingseinheiten dauern wahlweise drei, fünf, zehn oder 15 Minuten. Zum Einstieg gibt es auf Wunsch eine kurze Atemübung. Ein selbst gewählter Begleiter führt durch den digitalen Übungsraum, das sogenannte Dojo. Für abgeschlossene Einheiten sammelt euer Kind Münzen, mit denen es seinen Avatar gestalten kann.

Gyoji empfiehlt drei kurze Einheiten pro Woche. Ranglisten oder Punktabzüge gibt es nicht. Fällt ein Übungstag aus, verliert euer Kind keine bereits gesammelten Fortschritte.

Bücher passend zum Lesestand

Zum Angebot gehört eine digitale Kinderbuchbibliothek, unter anderem mit Titeln von Arena, Oetinger und Loewe. Die Auswahl berücksichtigt Alter, Interessen und Lesestufe. Neben dem Lautlesetraining könnt ihr die Bücher auch gemeinsam lesen, vorlesen oder euer Kind allein schmökern lassen.

Was erfahren Eltern über die Fortschritte?

Ein kurzer Lese-Check zu Beginn ordnet das Lesen einer von zwölf Stufen zu. In einer eigenen Elternansicht seht ihr anschließend unter anderem Lesezeiten und die Entwicklung eures Kindes. Ihr könnt außerdem feste Übungszeiten hinterlegen und Erinnerungen einstellen.

Das hilft euch, die Nutzung zu begleiten, ohne bei jeder Übung daneben sitzen zu müssen. Ob euer Kind mit dieser Form des Trainings gern arbeitet, lässt sich beim gemeinsamen Ausprobieren besser einschätzen als anhand einer Produktbeschreibung.

Wer steckt hinter Gyoji?

Digi Sapiens entwickelt Sprachtechnologie zur Leseförderung. Gemeinsam mit dem Ernst Klett Verlag hat das Unternehmen bereits einen Lautlesetutor für Schulen umgesetzt. Die Lesediagnostik von Gyoji entstand laut Unternehmen in Zusammenarbeit mit Forschenden der Goethe-Universität Frankfurt und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Gyoji zu Hause ausprobieren

Die App läuft auf Smartphones und Tablets mit iOS oder Android. Für das Lautlesen nutzt sie das eingebaute Mikrofon. Sucht dafür einen ruhigen Platz, an dem Fernseher und Gespräche im Hintergrund nicht stören.

Ihr könnt Gyoji sieben Tage kostenlos ausprobieren und in Ruhe schauen, wie der Lesetrainer zu eurem Kind passt. Bei der Anmeldung hinterlegt ihr eure Zahlungsdaten und wählt euer Abo mit dem angegebenen Preis und der passenden Laufzeit. Möchtet ihr Gyoji weiter nutzen, läuft euer Abo nach der Testphase automatisch kostenpflichtig weiter. Wenn ihr innerhalb der sieben Tage kündigt, bleibt der Test für euch kostenlos.

Zum Lesetrainer

Tipp der Redaktion

Lasst euer Kind beim Start mitentscheiden: Welcher Platz passt zum Vorlesen, welche Tageszeit und welche Geschichte? Vereinbart für die erste Woche wenige kurze Termine. Fragt danach lieber „Was war heute leichter?“ als „Wie viele Punkte hast du?“.

 

Und behaltet eure gemeinsame Vorlesezeit bei, in der ihr selbst lest und euer Kind nur zuhören darf. So bleibt Raum für Geschichten, ohne dass jedes Buch zur Übung wird.

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