Der richtige Kinderarzt – darauf sollten Sie achten

Bei einem guten Kinderarzt sollte natürlich zum einen die fachliche Kompetenz, zum anderen die zwischenmenschliche Beziehung im Vordergrund stehen. Ein kompetenter Arzt zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass er Ihrem Kind ein Gefühl von Sicherheit und Zuwendung gibt. Das erkennt man am besten an den folgenden Punkten:

Kleine Kinder sind meist schon mit der Ausnahmesituation krank zu sein überfordert. Daher können Sie als Eltern im Wartezimmer des Arztes bereits einen ersten Eindruck der Praxis gewinnen. Dieses sollte freundlich und einladend auf Sie und Ihr Kind wirken. Spielsachen, heitere Bilder an den Wänden und bunte Kinderbücher schaffen ein kindgerechtes Umfeld. Für die Eltern sollten ebenfalls Zeitschriften bereit liegen. Ideal ist es natürlich, wenn Ihnen die Wartezeit auf bequemen Stühlen erleichtert wird. Besonderer Vorteil: Wenn die Arztpraxis zwei Wartezimmer zur Verfügung hat, von denen eines von stillenden Müttern oder Kindern mit ansteckenden Krankheiten genutzt werden kann.

In der Ruhe liegt die Kraft
Bei einem guten Kinderarzt geht es im Normalfall nicht stressig oder hektisch zu. Die Wartezeiten sollten keinesfalls zu lang sein, damit Ihr Kind nicht ungeduldig und unnötig nervös wird. Bei der Untersuchung im Behandlungszimmer möchten sich viele Kinder nicht gerne in die Augen oder Ohren leuchten lassen: Der Arzt muss während der Behandlung geduldig bleiben und dem Kind ruhig und auf eine verständliche Weise vermitteln, warum und wie er es weiter untersucht. So wird dem kleinen Patienten die Angst genommen und wichtiges Vertrauen aufgebaut.

Auch wenn Ihr Kind nur eine „harmlose“ Krankheit hat, muss der Arzt versuchen Ihrem Kind bestmöglich zu helfen. Dafür ist viel Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen gefragt. Wichtig ist auch, dass der Arzt sich genügend Zeit für Sie nimmt und Ihr Kind gründlich untersucht.

Welche Medikamente sind nötig?
Bei der Verschreibung von Medikamenten muss ein Arzt vorher genau prüfen, ob das Kind das Medikament verträgt oder ob es eventuell empfindlich oder gar allergisch darauf reagieren könnte. Auch bei der Diagnose der Krankheit sollte er sehr gewissenhaft vorgehen und mögliche seelische Probleme des kleinen Patienten in Erwägung ziehen, um nicht vorschnell Ihrem Kind irgendein Medikament zu verschreiben. Achten Sie darauf sich einen Kinderarzt zu suchen, der ausgeprägte psychologische Kompetenzen aufweist.

Auch Flexibilität zeichnet einen guten Kinderarzt aus: Im Notfall sollten Hausbesuche und eine gute telefonische bzw. persönliche Erreichbarkeit dazugehören. Letztlich liegt es aber bei Ihrem Kind, ob es sich in der Praxis und bei dem von Ihnen gewählten Kinderarzt wohl fühlt.

 Bildquelle: ©marinasvetlova - Fotolia.com
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