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Frankfurter Neujahrsempfang für Kinder

02.02.2026 - 08:43 Uhr | Gesellschaft, Kita-Kind, Kleinkind
von Patricia Mueller

Einmal im Kaisersaal des Römers stehen, dem Oberbürgermeister begegnen und erleben, wie wichtig die eigene Stimme ist – für rund 250 Frankfurter Kinder war genau das ein ganz besonderer Jahresstart. Beim traditionellen Neujahrsempfang für Kinder begrüßte Oberbürgermeister Mike Josef am Freitag, 30. Januar, Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis zwölf Jahren und machte deutlich: Kinder gehören mitten in die Stadtgesellschaft.

„Kinder sind nicht nur die Zukunft. Kinder sind jetzt schon Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt“, betonte Josef gleich zu Beginn. Seine Botschaft war klar: In Frankfurt soll jedes Kind gehört werden.

Warum Kinderstimmen in Frankfurt zählen

In seiner Rede erklärte der Oberbürgermeister kindgerecht, was Demokratie bedeutet und warum Mitbestimmung schon im jungen Alter wichtig ist. Niemand sei zu klein, um wichtig zu sein, sagte Josef – und zog dafür einen Vergleich aus dem Familienalltag heran. Auch zuhause gebe es Diskussionen zwischen Eltern und Kindern, weil nicht immer alle einer Meinung sind. Genau das sei Demokratie: zuhören, argumentieren, miteinander sprechen und gemeinsam Lösungen finden.

Dabei räumte Josef ein, dass Diskussionen manchmal anstrengend sein können – aber notwendig bleiben, damit jeder seine Meinung frei äußern darf. Nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder.

Frankfurt investiert in Orte, an denen Kinder Kind sein dürfen

Ein weiterer Schwerpunkt des Empfangs war die Frage: Wie schafft eine Stadt gute Räume für Kinder? Josef machte deutlich, dass Frankfurt hier weiterhin investieren will – etwa durch den Bau und die Sanierung von Spielplätzen oder neue Freizeitangebote.

Auch das neue Schwimmbad in Bornheim nannte er als Beispiel für einen Ort, an dem sich Kinder wohlfühlen können. Für Kinder bis 14 Jahre ist der Eintritt dort sogar kostenlos.

Gerade im Herbst und Winter, wenn Familien nach guten Angeboten in der Stadt suchen, sind solche Orte besonders wertvoll.

Ein festliches Programm mit Musik, Lesung und Römer-Führungen

Nach der Ansprache wurde es kreativ: Schauspielerin Melanie Straub las aus dem Buch „Die neue Konferenz der Tiere“ von Judith Drews vor – eine Geschichte, die ebenfalls davon handelt, wie wichtig es ist, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen.

Für den musikalischen Abschluss sorgte Toni Geiling mit dem Lied „Alle Kinder haben Rechte“, das viele der jungen Gäste begeistert mitsangen.

Anschließend konnten die Kinder noch Fotos vor einer bunten Fotowand machen und den Römer bei Führungen erkunden – inklusive Plenarsaal und Rathaus-Flair.

Frankfurt zeigt: Kinderfreundliche Städte beginnen mit Respekt

Der Neujahrsempfang macht jedes Jahr deutlich, wie wichtig Kinderrechte und Beteiligung im Stadtleben sind. Frankfurt sendet damit ein Signal: Kinder sollen sich nicht nur willkommen fühlen, sondern auch ernst genommen werden – als Teil der Demokratie.

Eine Stadt, die Kindern zuhört, ist tatsächlich eine Stadt mit Zukunft.

Neujahrsempfang für Kinder in Frankfurt

  • Termin: Freitag, 30. Januar

  • Ort: Kaisersaal im Römer Frankfurt

  • Gäste: rund 250 Kinder (6–12 Jahre)

  • Programm: Rede, Lesung, Musik, Fotowand, Römer-Führungen

  • Botschaft: Kinderrechte stärken und Mitbetimmung fördern

Häufige Fragen von Familien

Was ist der Neujahrsempfang für Kinder in Frankfurt?
Eine jährliche Veranstaltung im Römer, bei der Kinder eingeladen werden, Politik und Stadtleben kennenzulernen.

Warum ist der Empfang wichtig?
Er zeigt, dass Kinderstimmen zählen und Demokratie schon früh beginnt.

Dürfen Kinder in Frankfurt mitbestimmen?
Die Stadt setzt verstärkt auf Beteiligungsformate und kinderfreundliche Projekte.

Welche Orte werden für Kinder in Frankfurt ausgebaut?
Unter anderem Spielplätze, Freizeitangebote und neue Einrichtungen wie das Schwimmbad in Bornheim.

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Foto: Stadt Frankfurt

Foto: Stadt Frankfurt

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