Der Frankfurter Zoo stellt Brillenbären-Nachwuchs vor

Bereits am 14. Januar kam die frohe Botschaft aus dem Frankfurter Zoo, dass Brillenbärin Cashu Nachwuchs bekommen hat. Zunächst war noch völlig unklar, um wie viele Welpen es sich handelt. Jetzt gibt es nicht nur Gewissheit, der Nachwuchs zeigt sich jetzt gesund und munter endlich auch den Zoobesuchern: Manu und seine Schwester Suyana durften heute das erste Mal die große Freianlage im Ukumari-Land erkunden. Schon seit einigen Tagen haben die beiden gesunden Jungtiere großes Interesse daran gezeigt, nach Draußen zu gehen – und jetzt war es endlich soweit. Unter den wachsamen Augen ihrer Mutter wagten sie ein paar erste Schritte, denen in den nächsten Tagen sicherlich noch viele weitere – und mutigere - folgen werden.

Anfang April haben Manu und Suyana die Wurfbox verlassen und sind seitdem aktiv und von Tag zu Tag kecker in der Innenanlage unterwegs. Für den Frankfurter Zoo ist die Geburt der beiden Jungtiere ein großer Erfolg ihres Zuchtprogramms, gelten Brillenbären doch als vor dem Aussterben bedrohte Tierart. Der Schutz von Brillenbären gehört daher auch zu den Projekten, die von der zoologischen Gesellschaft Frankfurt ZGF in Peru unterstützt wird. Vom Manu-Nationalpark in Peru, in dem Brillenbären leben, hat dann auch der kleine Manu seinen Namen erhalten. Die ZGF durfte dem kleinen Brillenbär-Mädchen einen Namen geben und hat sich für Suyana entschiedenen, einen Quechua-Frauennamen, der „Hoffnung“ bedeutet.

Es ist bereits das dritte Mal, dass die 15-jährige Cashu Nachwuchs bekommen hat. Ihr erstes Jungtier bekam sie im Jahr 2007 im Zoo von Zürich. Am 25. Dezember 2013 brachte sie in Frankfurt die Zwillinge Tupa und Sonco zur Welt, die dank ihrer akrobatischen Kletterkünste schnell zu Publikumslieblingen wurden. Der Papa der neuen Jungtiere ist der ebenfalls 15 Jahre alte Nobody, der wie Cashu 2013 nach Frankfurt kam.

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