Frankfurts beliebteste Vornamen

Mehr als 3.000 neue Erdenbürger kommen jährlich allein im Bürgerhospital Frankfurt zur Welt. Mit 13.027 beurkundeten Geburten in den beiden Frankfurter Standesamtsbezirken Mitte und Höchst konnten 2017 bereits zum vierzehnten Mal in Folge über 10.000 Geburtsbeurkundungen verzeichnet werden. Damit wird der Vorjahreswert (2016 –12.805) um 222 Beurkundungen übertroffen. Viele neue, kleine und wascheschde Frankfurter also, die alle einen Namen brauchen. Frankfurter Eltern haben hier seit Beginn des neuen Jahrtausends klare Favoriten - auch 2017 gab es nur wenig Veränderungen.

Die zuständige Stadträtin Daniela Birkenfeld verkündete nun wieder die Spitzenreiter: Der Name Marie 2017 verteidigte Platz eins mit großem Abstand. Mit 263 Nennungen (234 im Jahr 2016) ist Marie also nach wie vor der beliebteste Mädchenname in Frankfurt. Auf Platz 2: Sophie mit 225 Nennungen (199 im Jahr 2016). Auf Platz 3 folgt bei den Mädchen wieder Maria mit 177 Nennungen (164 Nennungen 2016) vor Emilia, die wieder Platz 4 mit 127 Nennungen einnimmt (2016 Platz 4 mit 116 Nennungen). 

Auch bei den Jungen blieb die Reihenfolge der beliebesten Vornamen bestehen - auch wenn der Abstand zwischen den ersten beiden Plätzen diesmal nur marginal ausfällt. Alexander schaffte es mit drei Punkten Vorsprung vor den Zweitplatzierten Maximilian. Mit 180 Nennungen (132 im Jahr 2016) führt er 2017 wieder die Hitliste der beliebtesten männlichen Vornamen in Frankfurt am Main an. Maximilian musste sich mit 177 Nennungen (131 im Jahr 2016) knapp geschlagen geben und sich auf dem zweiten Platz einrichten. Im Jahr 2017 hat es Noah mit 125 Nennungen vom vierten (2016 mit 111 Nennungen) auf den dritten Platz geschafft. Der frühere ewige drittplatzierte Paul erreichte mit 116 Nennungen nach seinem Abstieg 2016 (Platz 5) Platz 4.

Die Veränderungen in der Rangfolge sind minimal. Auf den Folgeplätzen sind bekannte Vornamen der letzten Jahre zu finden. Elias rutschte mit 110 Nennungen von Platz 3 in 2016 (124 Nennungen) auf Platz 5. Anna konnte 2017 mit 112 Nennungen Platz 5 behaupten. Bemerkenswerte Neueinsteiger sind auch 2017 nicht zu vermelden. Doch gibt es zum Vorjahr einen großen Verlierer zu verzeichnen: Julian rutschte von Platz 13 in 2016 (63 Nennungen) auf Platz 30 in 2017 mit 50 Nennungen.

Die Auswertung basiert auf einem statistischen Algorithmus des Fachverfahrens, der die Namensgebung automatisch nach ihrer Häufigkeit auswirft. Das Ergebnis wird genauso verwendet. Dabei wird auch nicht unterschieden, ob die Namen als Erst-, Zweit- oder Drittnamen vergeben wurden.

Ein Trend, seinen Kindern eine zunehmende Anzahl von Vornamen zu geben, ist nicht zu erkennen. Gut 53 Prozent der Eltern gaben ihren Kindern in 2017 einen einzigen Vornamen und knapp 41 Prozent suchten zwei Vornamen für ihr Kind aus. Lediglich etwa 6 Prozent der Eltern waren ein oder zwei Vornamen zu wenig für ihren Nachwuchs; da sollten es 3 und mehr sein. Insgesamt eine Verteilung, die so ziemlich den Zahlen von 2016 entspricht.

Die vollständige Vornamenshitliste kann im Internet der Stadt Frankfurt am Main http://www.frankfurt.de beim Standesamt unter „Vornamensstatistik aktuell" eingesehen werden.

(red., Quelle: Stadt Frankfurt)

Quelle: Stadt Frankfurt
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