Saisonbeginn auf den Frankfurter Wasserspielplätzen

Die erste Hitzewelle rollt auf uns zu – doch Abkühlung ist in Sicht! Denn auf den Frankfurter wasserspielplätzen hat rechtzeitig zum ersten Hitzehoch die diesjährige Saison begonnen. Den Anfang machten am Freitag, 18. Mai, die Fontänen und Sprühfelder im Günthersburgpark. Dort begann die Saison für alle Frankfurter „Wasserratten“. Mit dabei Jungen und Mädchen aus benachbarten Kindergärten. Sie waren die ersten, die nach Winterpause und gründlicher Reinigung zwischen den Fontänen planschen durften. Und das haben die Kleinen dann auch sichtlich genossen.

Vier der insgesamt acht Wasserspielplätze sind bis Mitte September täglich geöffnet. Neben dem Günthersburgpark auch der Waldspielpark „Louisa“ sowie das Sprühfeld im Niddapark und das Wasserbecken im Lohrpark. Allerdings nur, „solange das Wetter mitspielt und die Tagestemperatur bei mindestens 25 Grad Celsius liegt“, sagte Andreas Schmidt vom Grünflächenamt der Stadt beim Saisonstart. Bei Regen-, Sturm- oder Gewitterwarnungen fällt das Badevergnügen ins Wasser. „Auch bei unerwartet auftretendem Gewitter müssen wir die Anlagen abschalten“, so Schmidt weiter: „Die Sicherheit der Badenden geht vor.“ Wieder angestellt wird erst am Tag darauf. Das wiederum habe technische Gründe, sagte Schmidt.

Sicherheit wird bei diesem kostenlosen Freizeitvergnügen groß geschrieben: Regelmäßig kontrolliert das Gesundheitsamt der Stadt die Wasserqualität der Anlagen. Entspricht die Qualität nicht den Standards, dann werden die Anlagen ausgestellt, sagte Schmidt. Bedauerlicherweise ist das auch immer wieder an sehr warmen Tagen der Fall.

Um die Anlagen intakt zuhalten, bittet das Grünflächenamt, ein paar Regeln zu beachten: Kleinkinder sollten beim Planschen Schwimmwindeln tragen, Sonnenschutzmittel sollte maßvoll benutzt werden und Fahrräder und Laufräder sind für das Spielen im Wasser ungeeignet. Außerdem ist Badekleidung ein absolutes Muss in den Wasserbecken: Die Fasern von Straßenkleidung lösen sich im Wasser und verstopfen schnell die Filter. Und die müssen dann aufwändig gereinigt werden. Die Folge: Die Anlage muss abgestellt werden.

Die Wasserspielplätze in den Parks und am Stadtwald haben in Frankfurt eine lange Tradition. Den ersten gab es bereits im Jahr 1927, ein Planschbecken im Lohrpark. Seitdem sind sie ein beliebte Alternative zum Schwimmbad, so Schmidt: „Ich glaube, die Wasserspiele sind so beliebt, weil der Besuch so wenig Aufwand macht. Man muss keinen halben Tag dafür einplanen, braucht kein Geld und man genießt eine schöne Umgebung.“

In der Regel gelten in der Saison 2018 folgende Zeiten:

Louisa: täglich von 10 bis 18 Uhr

Günthersburgpark: täglich von 11 bis 18 Uhr

Lohrpark: ständig in Betrieb

Niddapark: täglich 10 bis 18 Uhr

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