Sarah Sorge eröffnet Kinder- und Familienzentrum

Bildungsdezernentin Sarah Sorge hat am 19. Februar das Kinder- und Familienzentrum Am Bügel in Bonames eröffnet. Die Einrichtung ist in der Trägerschaft des Eigenbetriebes Kita Frankfurt und arbeitet in Kooperation mit dem Evangelischen Regionalverband. Zusammengeschlossen haben sich das KiZ Ben-Gurion-Ring und das KiZ Theodor-Thomas-Straße mit dem Evangelischen Familienzentrum Regenbogen, um gute Bildungs-, Beratungs- und Betreuungsangebote für die Kinder und Familien in Bonames anzubieten.

„Es gab bereits in der Vergangenheit fruchtbare Kooperationsbeziehungen zwischen den städtischen Kinderzentren und dem Evangelischen Familienzentrum Regenbogen. So war es eine konsequente Fortsetzung der bereits bestehenden Zusammenarbeit, sich für ein Kinder- und Familienzentrum Am Bügel zusammenzuschließen und gemeinsam zu bewerben“, so Bildungsdezernentin Sarah Sorge.
Mit dieser Einrichtung gibt es nun vierzehn Kinder- und Familienzentren in Frankfurt. Alleine seit 2011 wurden neun Kinder- und Familienzentren eröffnet.

Zentrales Ziel der Kinder- und Familienzentren ist es, ein umfassendes, die ganze Familie in den Blick nehmendes Betreuungs-, Bildungs- und Beratungsangebot bereitzustellen. „Unsere Kinder- und Familienzentren sind ein wichtiger Baustein früher Hilfen für Familien und Kinder in schwierigen Lebenslagen und helfen mit ihrer Arbeit herkunftsbedingte Benachteiligungen auszugleichen. Mein Ziel ist es darum, noch mehr Kinder- und Familienzentren zu schaffen“, sagt Sorge.

Kinder- und Familienzentren vernetzen die Bildung und Betreuung der Kinder mit einer Beratung für die Eltern. Dieser Early-Excellence-Ansatz der Frankfurter Kinder- und Familienzentren ist nachweislich ein erfolgreiches Instrument zur Erhöhung der Bildungschancen. Kinder- und Familienzentren bündeln öffentliche Leistungen für Kinder und ihre Familien und knüpfen Netzwerke mit Institutionen der Kinder- und Jugendhilfe im Stadtteil. Sie bieten ein breites Hilfeangebot aus einer Hand. Die Idee dahinter ist, auf die individuellen Ressourcen und Fähigkeiten der Kinder einzugehen und diese zu fördern und dabei ganz explizit die Eltern als Experten in den Blick zu nehmen und zu stärken.

Bildungsdezernentin Sarah Sorge: „Alle Kinder brauchen gute Bildungschancen, gleich welcher Herkunft, welchen Geschlechts und unabhängig davon, ob ihre Eltern arm oder reich sind. Mit den Kinder- und Familienzentren schaffen wir gute und vor allem gerechte Startchancen für alle Kinder, daher freue ich mich sehr über jedes weitere Kinder- und Familienzentrum in unserer Stadt.“ (Quelle: Stadt Frankfurt)

Sarah Sorge, © Foto: Katarina Ivanisevic
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