TeeFee betritt die "Höhle der Löwen"

Leckere Tees für Babys nach der Stillzeit und für Kleinkinder - das wollen Jill-Evelyn Erlach und Marco Rühl mit der vor fünf Jahren von ihnen gegründeten Marke TeeFee bieten. Das Besondere dabei: Die Tees werden aus feinsten Rohstoffen aus kontrolliert biologischen Anbau hergestellt – ohne Zuckerzusatz und ohne künstliche Zusatzstoffe. Für die nötige Süße sorgt der natürliche Süßstoff Stevia. Mit ihren kalorienfreien, veganen Kinder-Tees wagten sich die Frankfurter Gründer in die „Höhle der Löwen“.

Das Konzept des VOX-Quotenhits ist einfach, wie genial: Junge Unternehmer stellen ihre Ideen erfahrenen Geschäftsleuten vor, damit diese sie dann mit Geld und Know-How unterstützen. Wenn das gelingt, werden durchaus schon mal richtige Erfolgsgeschichten geschrieben. Sowohl im britischen Original „Dragon`s Den“, wie auch in dem US-Ableger „Shark Tank“ oder eben der deutschen Variante. Die Zuschauer sind dabei nicht nur fasziniert von den Ideen, die hier präsentiert werden, sondern auch von der Reaktion der „Löwen“, die durchaus schon mal hart und gnadenlos ausfallen kann.

Nach drei sehr erfolgreichen Staffeln müsste aber Jedem, der sich in die „Höhle der Löwen“ wagt, wissen, was einen dort erwartet. So auch Jill-Evelyn Erlach und Marco Rühl, die immerhin schon einige Erfolge nachweisen können. Ihre Produkte sind nicht nur online, sondern auch bei großen Ketten wie REWE oder dm zu haben. Doch jetzt sehen die beiden Gründer die Zeit gekommen, ihre Produktpalette zu erweitern und sich auf dem Markt zu expandieren. Und dafür braucht es die Hilfe eines Löwen.

Für 1 Million Euro boten die TeeFee Macher 25 % ihres Unternehmens an. Doch dann die erste ernüchternde Reaktion: Der Tee ganz ohne Zuckerzusatz und ohne künstliche Zusatzstoffe hat den Löwen Ralf Dümmel, Dagmar Wöhrl, Frank Thelen, Carsten Maschmyer und Georg Kofler so gar nicht geschmeckt - was aber in erster Linie daran liegt, dass sie keine Kinder mehr sind. Denn die, das beweist das viele positive Feedback von Eltern, sind begeistert von den Produkten der TeeFee. Mit der Marke und ihrem kompetenten Auftreten konten die beiden Gründer die Löwen zwwar überzeugen, aber die Firmenbewertung war für sie alle zu hoch angesetzt. Das machte ein Investment von 1 Million Euro zu riskant, weshalb am Ende leider kein Deal zustande kam.

Das ist zwar enttäuschend, aber Jill-Evelyn Erlach und Marco Rühl lassen sich dadurch nicht von ihrem Weg abbringen. Und der bisherige Erfolg zeigt, dass dieser auch der richtige ist.

RheinMain4Family.de wünscht den Beiden und dem gesamten Team der TeeFee alles Gute und viel Erfolg für die Zukunft!

Foto: MG RTL D
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