Freier Eintritt in Museen und Kulturinstitutionen für Evakuierte

Die städtischen Museen bieten am Sonntag, 3. September, allen Menschen, die aufgrund der Bombenentschärfung ihre Häuser und Wohnungen verlassen müssen, freien Eintritt. „Nicht jeder hat die Möglichkeit, den Tag bei Freunden oder Verwandten zu verbringen. Mit dem freien Eintritt in die städtischen Museen möchten wir allen Betroffenen dabei helfen, in dieser Situation ein paar sorglose Stunden zu verbringen“, sagt Oberbürgermeister Peter Feldmann.

Die städtischen Häuser können zu den regulären Öffnungszeiten unter Vorlage des Personalausweises an der Kasse kostenfrei besucht werden. „Für die Betroffenen, besonders für Familien mit Kindern, ist die Evakuierung keine einfache Situation, aber vielleicht sorgt der Besuch in den Museen für einen Moment der Unbeschwertheit. Ich danke daher allen Museen für dieses Angebot und die Unterstützung“, sagt Kulturdezernentin Ina Hartwig.

Zu den städtischen Häusern zählen: Archäologisches Museum, Caricatura Museum, Deutsches Architekturmuseum, Hindemith Kabinett, Historisches Museum, Ikonen-Museum (geschlossen wegen Ausstellungsaufbau), Institut für Stadtgeschichte, Jüdisches Museum (Achtung: Aufgrund von Erweiterungs- und Renovierungsmaßnahmen ist das Museum bis 2018 geschlossen), Kinder Museum, MMK 1 des MMK Museum für Moderne Kunst, MMK 2 des MMK Museum für Moderne Kunst (geschlossen wegen Ausstellungsaufbau), MMK 3 des MMK Museum für Moderne Kunst, Museum Angewandte Kunst, Museum Judengasse, Porzellan Museum und das Weltkulturen Museum. Das Deutsche Architekturmuseum hat zusätzlich seine Öffnungszeiten auf 8 bis 20 Uhr erweitert.
 
Der Initiative haben sich auch viele nicht-städtische Häuser angeschlossen: Das Städel Museum, die Schirn Kunsthalle Frankfurt und die Liebieghaus Skulpturensammlung sowie das Goethe-Haus und das Bibelhaus gewähren ebenfalls während der regulären Öffnungszeiten der Häuser freien Eintritt für die betroffenen Anwohner. Ebenso das Deutsche Filmmuseum, welches zudem seine Öffnungszeiten auf 8 bis 18 Uhr erweitert hat. Das Struwwelpeter-Museum und auch das Geldmuseum der Deutschen Bundesbank liegen im Evakuierungsbereich.

Weitere Informationen zu den Museen und den aktuellen Ausstellungen gibt es unter http://www.museumsufer-frankfurt.de im Internet.

(Quelle: Stadt Frankfurt)

Das MMK Museum für Moderne Kunst - auch 'Tortenstück' genannt, © PIA Stadt Frankfurt am Main
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